Ausbildung und Werdegang

Konrad Kohlert wurde 1957 in Hagenau geboren. Als Sohn eines Instrumentenbauers hat er schon früh seine Liebe zu diesem Beruf entdeckt. Bereits mit 12 Jahren schnitzte er unter der Anleitung des Vaters seine erste Geigenschnecke. Mit 15 begann er seine Ausbildung bei Geigenbaumeister Ernst-Heinrich Roth in Bubenreuth sowie an der Geigenbauschule in Mittenwald. Nachdem er 1976 seine Lehre abgeschlossen und einige Jahre in der Werkstatt seines Vaters gearbeitet hatte, legte er 1987 seine Meisterprüfung in Nürnberg ab. Seitdem ist er selbstständig tätig und betreibt eine Werkstatt in Poxdorf (bei Forchheim). Er ist Mitglied in der Streich- und Zupfinistrumentenmacher-Innung Erlangen und im Verband deutscher Geigenbauer.
 
Konrad Kohlerts Schwerpunkt liegt im Bau von Kopien alter Meistergeigen. Sein Hauptmodell ist der Nachbau einer Violine von Joseph Guarnerius del Gésu aus dem Jahre 1741. Des Weiteren baut er Geigen nach Stradivarius und Gagliano, Barockgeigen nach Amati, Bratschen und Celli.